Arthrose

Arthrose

Warum treten Beschwerden auf?

Arthrose allgemein ist ein Synonym für eine degenerative, rheumatische Gelenkerkrankung. Hierbei handelt es sich um eine Rückbildung des Knorpelgewebes mit eingehender Funktionsstörung der Gelenkkapsel. Ab einem Lebensalter von 40 Jahren sind schon bei der Hälfte der Bevölkerung rückbildende Gelenkveränderungen im Bereich des Knorpels erkennbar. Ab dem 65. Lebensjahr findet man kaum noch einen Menschen ohne degenerative Veränderungen.

Eine Arthrose in den Gelenken entsteht immer aus einem Missverhältnis zwischen Belastung und Belastungsfähigkeit des Gelenks (z.B. Fehlbelastungen, sportliche oder altersbedingte (Über)Belastung, Entzündungen). Auch eine Gelenkimmobilisation (nach Unfall oder Traumata) kann durch einen verringerten Gelenkstoffwechsel, zu einer vorzeitigen Arthrose führen.

Klassische Symptome

  • Schmerzen im Gelenk
  • Schwellung des Gelenks
  • Muskelverspannungen
  • Bewegungseinschränkungen

Arthrose kann alle Gelenke betreffen!

Unser Analyse Team setzt auf den ganzheitlichen Ansatz. Mithilfe innovativer Analysetools und fachlicher Kompetenz ermittelt unser Team, bestehend aus Orthopädietechnikern, -Meistern Sportorthopädietechnikern und Orthopädieschuhtechniker-Meistern Ihren aktuellen Bewegungsstatus und Verbesserungsmöglichkeiten. Egal, ob die Beeinträchtigung durch Verschließ, Verletzung oder OP entstanden ist oder Sie präventiv auf eine  bevorstehende Operation reagieren wollen, damit Sie nach dem Eingriff schneller wieder fit werden. Wir helfen Ihnen wieder “auf die Beine” zu kommen.

Wir sehen den ganzheitlichen Ansatz – wir sind zertifiziert für:

  • Bewegungs- und Laufanalyse (Contemplas®)
  • Fußdruckmessung (Pedobarographie mit medilogic®)
  • CHATTANOOGA® HUBER® 360 Evolution Analyse und Training (als erstes Sanitätshaus in Deutschland)

Gonarthrose

Der Kniegelenksverschleiß wird auch als Gonarthrose bezeichnet. Sie stellt die häufigste degenerative Gelenkerkrankung dar. Die Entstehung der Gonarthrose leitet sich in den meisten Fällen durch eine Beinachsenfehlstellung ab, wodurch es zu einer vermehrten einseitigen Belastung des Kniegelenkes kommt. Daraus resultiert ein einseitiger Gelenkverschleiß. Auch rheumatische Einflüsse können den Gelenkknorpel belasten und eine Rückbildung des Knorpelgewebes begünstigen.

Linderung der Schmerzen durch:

  • Bewegungsanalyse
  • Kniebandagen
  • Knieorthesen
  • Hubertraining

Rhizarthrose

Eine degenerative Veränderung des Daumensattelgelenkes wird auch als Rhizarthrose bezeichnet. Frauen sind am häufigsten (nach der Menopause) von der Erkrankung betroffen. Bei der Rhizarthrose kommt es zu ausgeprägten Bewegungsschmerzen, vornehmend nachts. Der Krankheitsverlauf kann auch zu Bewegungseinschränkungen des Daumenssattelgelenks führen. Hervorgerufen wird das, durch die Veränderung des Gelenkspalts. Diese können unter anderem, Gelenkspaltverjüngungen oder auch Verhärtungen des Gewebes sein.

Linderung der Schmerzen durch:

  • Rhizorthese nach Fr. Dr. Meyer
  • Bandagen
  • Orthesen
  • Bewegungsübungen
Arthrose – Aktiv ohne Schmerzen

Omarthrose

Die Schulterarthrose kommt sehr viel seltener vor als Knie- oder Hüftarthrose. Verletzungen, mechanische Belastung oder auch bestimmte Grunderkrankungen können de Entwicklung begünstigen. Die allmählich auftretenden, sich aber verstärkenden Beschwerden zeichnen den Verlust der schützenden Knorpelschicht um die Knochenenden ab. Die Knochensubstanz selber wird zuletzt beschädigt. Es kann sogar zu Schwellungen und Überwärmung des Gelenks kommen.

Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Formen:

Primäre Schulterarthrose: Trotz sorgfältiger Untersuchungen kann keine konkrete Ursache festgestellt werden.
Sekundäre Schulterarthose:
Hier können Verletzungen, Instabilität (z. B. Ausrenken des Schultergelenkes) oder andere Grunderkrankungen wie Rheuma oder Gicht die Ursache sein.

Linderung der Schmerzen durch:

  • Orthesen
  • sanftes Bewegungstraining
  • Hubertraining

Hüftarthrose

Der Hüftgelenksverschleiß wird auch als Koxarthrose bezeichnet und ist eine weit verbreitete Verschleißerkrankung. Zurück zu führen ist diese auf eine zunehmend verbesserte Lebenserwartung. Oftmals ist es eine Folge der Alterungsprozesse des Bindegewebes. Auch eine jahrelange Fehlbelastung der Beinachsen führt zu einem hohen Verschleiß der Gelenkoberflächen. Bei der Koxarthrose ist eine zunehmende Bewegungseinschränkung spürbar, die sich bis hin zu einer dauerhaften Funktionsstörung ausbilden kann. Im Alter von 65-74 Jahren leiden bereits 2% der Bevölkerung an mittelschweren Hüftgelenkserkrankungen.

Linderung der Schmerzen durch:

  • Orthesen
  • Bewegung und sanftes Training
  • Hubertraining