IT im Vitalzentrum Detmold: Monitoring, Infrastruktur und digitale Prozesse
Ein Tag in der IT eines Sanitätshauses: Digitalisierung, Verantwortung und echtes Gestalten
Einblick in die IT & Online Marketing im Vitalzentrum Detmold
Es fühlt sich richtig an
Ob es der beste Job ist, den ich je hatte, weiß ich nicht.
Aber ich weiß, dass er sich richtig anfühlt.
Hier geht es nicht darum, Aufgaben einfach nur abzuarbeiten.
Hier geht es um Verantwortung. Um Gestaltung. Und darum, ein Sanitätshaus digital weiterzuentwickeln, das Menschen im Alltag versorgt.
Ich darf zwei Bereiche verbinden, die heute enger zusammengehören denn je: IT und Onlinemarketing.
Technik im Hintergrund. Sichtbarkeit nach außen.
Stabilität und Wachstum.
Der Tag beginnt früh – aber nicht starr
Gegen 6:00 Uhr startet mein Tag. Ein schneller Cappuccino, Kinder, Hunde und Katzen versorgen – dann geht es normalerweise ins Büro nach Detmold.
Normalerweise.
Denn einer der großen Vorteile in meinem Bereich ist: Arbeit ist nicht an einen festen Ort gebunden.
Wenn die Kinder krank sind, ein beweglicher Ferientag ansteht oder ich einfach mal in Ruhe und vor allem konzentriert arbeiten möchte, wechsle ich ins Homeoffice. Was ich dafür brauche, ist überschaubar: einen Laptop, eine stabile Internetverbindung, ein Handy und Zugriff auf unsere Systeme.
Mehr nicht.
Diese Freiheit funktioniert nur, weil Vertrauen und Verantwortung hier selbstverständlich sind.
Überblick behalten – für alle Standorte
Ob im Büro oder im Homeoffice – mein erster Blick gilt immer unserer Infrastruktur:
- Sind alle Systeme stabil?
- Gibt es Auffälligkeiten im Monitoring?
- Müssen Tickets priorisiert werden?
Unsere IT umfasst inzwischen mehrere hundert Geräte an mehreren Standorten – von Servern im Rechenzentrum über Firewalls bis hin zu Cloud-Diensten, Arbeitsplatzrechnern u.v.m..
Wir haben mittlerweile mehrere Standorte auf Glasfaser umgestellt und zusätzlich eine 5G-Backup-Lösung unseres Anbieters implementiert, um maximale Ausfallsicherheit zu gewährleisten.
Wenn IT funktioniert, merkt es niemand.
Wenn sie ausfällt, merkt es jeder.
Deshalb ist IT im Vitalzentrum nicht „nur Support“, sondern ein zentraler Bestandteil der gesamten Unternehmensstruktur eines modernen Sanitätshauses.
IT ist Unternehmensentwicklung
Viele denken bei IT zuerst an Technik.
In Wirklichkeit geht es um Struktur, Sicherheit und Weitsicht.
Ich verantworte die komplette Infrastruktur – von der strategischen Planung bis hin zur operativen Umsetzung. Das beginnt beim Einkauf einzelner Komponenten und reicht bis zu komplexen Entscheidungen rund um Cloud-Migration, Netzwerkarchitektur und Datensicherheit.
Vom Netzwerkkabel bis zum 100-Zoll-TV im Besprechungsraum – alles läuft durch diesen Bereich.
Und manchmal bedeutet IT eben nicht nur große Systementscheidungen, sondern ganz praktische Arbeit:
Natürlich gehört es auch dazu, mal einen RAM-Riegel zu tauschen, eine Grafikkarte einzubauen oder ein defektes Netzteil in einem Rechner zu ersetzen.
Oder neue Arbeitsplätze einzurichten – vom Rechner über die notwendige Software bis hin zu Monitor, Tastatur, Maus, Barcode-Scanner oder Dokumentensscanner – damit Kolleginnen und Kollegen direkt arbeitsfähig sind.
Manchmal wird ein Kabel verlegt, ein Loch gebohrt oder ein TV beziehungsweise eine Kamera montiert.
Netzwerkschränke werden aufgeräumt und strukturiert, Netzwerkpläne erstellt und die komplette IT-Dokumentation gepflegt – denn Professionalität beginnt bei Transparenz.
Digitalisierung muss spürbar sein
Ein Beispiel dafür ist der Vitalpoint, den ich gemeinsam mit dem Marketing-Team entwickelt habe: ein Self-Service-Terminal in unseren Filialen, bestehend aus einem iPad, Kartenleser und einer individuell gebrandeten Säule.
Kundinnen und Kunden können dort eigenständig einchecken, ihre Gesundheitskarte einlesen, Rezeptfotos hochladen und ihren Auftrag direkt in unserer Branchensoftware anlegen.
Das reduziert Wartezeiten, schafft Struktur im Ablauf – und bietet zusätzlich einen Mehrwert: Wer den Vitalpoint nutzt, erhält 5 % Rabatt auf seine wirtschaftliche Aufzahlung (Eigenanteil).
Digitalisierung muss für den Kunden spürbar sein. Sonst bleibt sie Theorie.
Dazu gehört auch, Budgets im Blick zu behalten – vom Kabel bis zur großen Systemlösung, Eingangsrechnungen zu prüfen, Dienstleister zu koordinieren und nachhaltige Strukturen zu planen.
Wer Digitalisierung nur als Kostenstelle versteht, denkt zu kurz.
Dienstleister, Systeme und Menschen verbinden
IT, Telefonie, Drucksysteme, Sicherheitslösungen – viele Zahnräder greifen ineinander.
Meine Aufgabe ist es, diese Systeme und Partner so zu koordinieren, dass sie reibungslos zusammenarbeiten.
Ich sehe meine Rolle nicht als reine Technikerrolle, sondern als strategische Schnittstelle zwischen Anforderungen aus dem Alltag und Lösungen, die langfristig tragen.
Am Ende zählt nicht das Tool.
Am Ende zählt, dass es zuverlässig funktioniert – damit Kolleginnen und Kollegen sich auf das konzentrieren können, was wirklich zählt: Menschen versorgen.
Online Marketing: Sichtbarkeit ist kein Nebenthema
Parallel zur IT verantworte ich den Bereich Online Marketing. Für mich ist das kein Widerspruch – sondern eine logische Ergänzung.
Eine moderne, barrierefreie Website (aktuell in Umsetzung), klare Inhalte, Suchmaschinenoptimierung und digitale Prozesse sorgen dafür, dass Menschen unser Sanitätshaus finden, bevor sie überhaupt eine Filiale betreten.
Zusätzlich habe ich ein eigenes Newsletter-System aufgebaut. Gemeinsam mit unserer Marketingabteilung haben wir eine strukturierte Mailingliste entwickelt – inklusive postalischer Einladungen, Aufstellern mit QR-Codes in den Filialen und klaren Anmeldeprozessen.
Was uns dabei besonders wichtig war: Der Newsletter sollte keine Verkaufsplattform sein.
Statt Produktaktionen stehen Fachartikel, Erlebnisberichte aus dem Team sowie hilfreiche Tipps rund um Gesundheit, Wohlbefinden und die Pflege von Angehörigen im Mittelpunkt.
Zum Start haben wir ein Gewinnspiel integriert und Partner gewonnen, die attraktive Preise bereitgestellt haben – nicht als Marketing-Trick, sondern als Auftakt für einen Kanal, der informieren, begleiten und Vertrauen aufbauen soll.
Auch im Verkaufsraum selbst spielt Digitalisierung eine Rolle: Produkte sind mit QR-Codes versehen, sodass Kundinnen und Kunden direkt am Regal weiterführende Informationen oder Videos abrufen können.
Digital endet nicht an der Eingangstür. Es begleitet den Kunden durch die gesamte Customer Journey.
Seit über 20 Jahren beschäftige ich mich mit digitaler Reichweite. Heute darf ich dieses Wissen einsetzen, um das Vitalzentrum strukturiert, nachhaltig und strategisch weiterzuentwickeln.
Digital ist kein Zusatz. Digital ist Teil moderner Unternehmensführung im Sanitätshaus.
Kein Tag verläuft exakt wie geplant
Natürlich gibt es Meetings, Projektpläne und feste Termine. Genauso gibt es spontane Anforderungen, neue Ideen oder Herausforderungen, die gelöst werden wollen.
Stillstand funktioniert nicht.
Ich möchte morgens nicht genau wissen, wie der Tag endet. Ich möchte gestalten, entwickeln und weiterdenken.
Und genau das ist hier möglich.
Wissen weitergeben
Ab August 2026 werde ich gemeinsam mit meiner Kollegin, die unter anderem unsere Branchensoftware verantwortet, zusätzlich Auszubildende im IT-Team begleiten.
Wissen weiterzugeben ist für mich kein Extra, sondern Teil von Verantwortung. Nachhaltige IT-Strukturen entstehen nicht durch Einzelkämpfer, sondern durch Teams.
Fazit: Technik mit Sinn
IT ist für mich kein Selbstzweck.
Sie ist das Fundament, auf dem alles aufbaut – damit ein modernes Sanitätshaus stabil funktioniert, digital sichtbar ist und Menschen zuverlässig versorgt werden können.
Vielleicht ist es genau das, was diesen Job ausmacht:
Nicht nur IT.
Nicht nur Marketing.
Sondern Verantwortung mit Sinn.
Und genau deshalb mache ich das, was ich mache.
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